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Häufige Fragen

Hardware

Was brauche ich?
  • 2–3 ESP32-C5-Boards mit externer Antenne (getestet: Seeed XIAO ESP32-C5), zwei am Ziel-Gate, optional eines als Freigabe-Gate. Ein Board reicht zum Ausprobieren, zwei sind deutlich zuverlässiger.
  • Einen Rechner, an dem die Boards per USB stecken: Raspberry Pi 3 oder neuer mit 64-bit Pi OS, oder ein Linux-PC oder Mac.
  • Einen WLAN-Router für die Handys (der Pi per LAN daran).
  • Optional einen Lautsprecher für die Ansagen.
Warum ESP32-C5 und nicht RX5808 wie bei RotorHazard?

Der ESP32-C5 ist ein günstiges Board, das 5-GHz-WLAN kann. Die Firmware widscan58 macht daraus einen Empfänger, der mehrere Kanäle reihum misst: ein Board für alle Piloten statt ein Modul pro Pilot. Gelötet werden muss nichts, die Boards hängen nur per USB am Rechner.

Wie viele Piloten gleichzeitig?

Bis zu 8 Kanäle. Gedacht und eingestellt ist der Laptimer für 4 (R1, R3, R6, R8). Je mehr Kanäle, desto seltener wird jeder gemessen: bei 4 alle 2 ms. Vier Piloten gleichzeitig sind bisher nur mit Aufnahmen getestet.

Welche Videosysteme gehen?

Gemessen wird nur der Pegel auf dem Kanal, nicht das Bild. Getestet ist bisher DJI mit 25 mW. DJI sendet in Paketen; die Erkennung ist darauf ausgelegt, dass etwa jede fünfte Messung in eine Sendepause fällt. Andere Systeme sollten gehen, sind aber noch nicht geprüft.

Geht Bluetooth zu den Boards?

Nein. Das Funkmodul ist durchs Scannen belegt; die Boards brauchen USB.

Betrieb

Muss ich etwas kalibrieren?

Normalerweise nicht. Die Erkennung lernt den Pegel der Strecke und die Höhe der Durchflüge aus dem Flug selbst. In den ersten drei Durchflügen eines Piloten schätzt sie noch; danach nimmt sie Fehltreffer vom Anfang automatisch zurück. Wer feste Schwellen will, stellt pro Kanal auf Manuell, siehe Rennleitung.

Brauche ich am Platz Internet?

Nein. Seite, Schrift und Icons liefert der Pi selbst aus. Internet braucht nur die Installation und „Nach Updates suchen“; Updates gehen auch per Datei-Upload vom Handy.

Können mehrere Handys gleichzeitig zugreifen?

Ja, beliebig viele im selben WLAN. Ansehen geht ohne Anmeldung; Starten, Korrigieren und Einstellen nur mit dem Passwort der Rennleitung.

Wie genau ist die Zeit?

Für Rundenzeiten unter Freunden gut genug, für Hundertstel-Entscheidungen nicht. Zwei Boards lagen für denselben Durchflug bis zu 0,3–0,4 s auseinander, weil der Gipfel ein breiter Buckel ist. Mehr im Konzept.

Ein Durchflug fehlt oder einer ist zu viel. Was tun?

Nach dem Rennen im Editor korrigieren: an den Gipfel tippen fügt einen ein, einen vorhandenen antippen und löschen. Ergebnis und Bestzeiten rechnen sofort neu. Siehe Runden korrigieren.

Was ist mit RotorHazard?

Der Laptimer ist ein eigenes Programm und braucht RotorHazard nicht. Er übernimmt ein paar Ideen (Schwellen wie EnterAt/ExitAt, die Marshal-Seite zum Korrigieren, die IMD-Bewertung der Kanäle), verzichtet aber auf Heats, Klassen und Event-Verwaltung.

Daten

Wo liegen die Daten, wie sichere ich sie?

Alles in ~/.laptimer/data: die Datenbank (SQLite) und pro Session eine Datei mit den Rohpegeln. Unter Einstellungen → System → Backups legt man eine gepackte Kopie der Datenbank an und lädt sie herunter. Vor Updates und vor „Alle Sessions löschen“ macht der Server selbst ein Backup.

Kann ich Ergebnisse exportieren?

Ja, unter Sessions eine oder mehrere Sessions als CSV (für Excel, mit Dezimalkomma) oder JSON, wahlweise Runden oder Ergebnis, alle oder einzelne Kanäle.

Unter welcher Lizenz steht das?

GPL-3.0-or-later, wie die Firmware widscan58.